Jakobsweg Karte

Etappe 29: Von Portomarín nach Palas de Rei

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Distanz: 24 km
Gehzeit: 7.3 Stunden
Höhenmeter: 574 m

In Portomarín steigt man über eine lange Treppe zum eigentlichen Ort hinauf.

Die romanische Kirche San Juan mit der schönen Rosette und zahlreiche andere Bauten wurden vor der Flutung des Stausees in dieser Höhe wieder aufgebaut.

Der Camino führt zurück in Richtung der Straßenbrücke, aber nicht auf dieser, sondern auf der daneben liegenden Fußgängerbrücke geht man weiter. Mit Höhenangst ist die wohl eine richtige Herausforderung: eine Frau „wartete“ sozusagen auf mich, weil sie sich nicht alleine über diese schmale Brücke traute. Ich nahm sie an der Hand und wir schritten langsam über die Roste, die den Blick nach unten freigaben. Immer wieder ergriff sie Panik, aber schließlich kamen wir doch — aber beide schweißgebadet — auf der anderen Seite an.

Dort ging es gleich schweißtreibend weiter, denn es folgte ein 20-minütiger, steiler Anstieg. Über die kleinen Dörfer Toxibo und Gonzar steigt man nach Hospital de  la Cruz auf 680 m hinauf. Kurz vor Ligonde steht ein schöner alter Cruceiro, ein Steinkreuz mit Mariendarstellung (Crucero de Lameiros).

Nach weiteren 3 Stunden an kleinen Weilern vorbei, auf Wegen mit nur geringen Höhenunterschieden, erreichte ich Palas de Rei.

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