Jakobsweg Karte

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Doris, Pilgerin auf dem Jakobsweg

Ich heiße Doris Gebhart, bin verheiratet und habe 2 Kinder, gehe einer Teilzeitbeschäftigung nach und wohne in einem kleinen Dorf in der Nähe von Bad Saulgau in Süddeutschland.

Immer wieder werde ich gefragt, warum ich diese Reise gemacht habe.

Ich glaube, da kamen zwei Faktoren zusammen:

Zum einen die günstigen Umstände, dass sich mein Mann über diesen langen Zeitraum um die Kinder kümmern konnte, und ich zu der Zeit meine enormen Überstunden abfeiern konnte.

Zum anderen wirkten aber noch andere Kräfte: die Schubkraft, die einem sagt, endlich einmal das Vertraute und sämtliche Konventionen zurückzulassen, und diese Anziehungskraft der Ferne, die ich schon immer irgendwo in mir hatte.

Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich die Möglichkeit hatte, diesen Weg zu gehen. Besonders bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei meinem Mann. Nur durch seine unkomplizierte Haltung konnte ich mich in dieses Abenteuer stürzen. Außerdem hatte ich immer die Sicherheit, meine Kinder wohlversorgt zu wissen.

Ich ging den Camino de Santiago im April/Mai 2010. Knapp fünf Wochen war ich mit Hin- und Rückreise unterwegs. Erst ziemlich genau ein Jahr danach bin ich durch Zufall an die Gestaltung dieser Seiten “herangeführt” worden. Kurz vor dem “Jahrtag” meiner Reise war ich unglaublich unruhig und die ganzen Eindrücke und Erfahrungen kochten nochmals so richtig hoch. Bei zahlreichen Gesprächen die ich dann zum Thema Jakobsweg führte, wollten ganz viele Interessierte Näheres zu den Etappen erfahren. Auf einer Familienfeier kam schließlich mein Schwager auf die Idee, diese Seite anzulegen. Vielleicht hilft sie, Vorsichtige und Unentschlossene davon zu überzeugen, dass sie diese Reise bewältigen können.